Gemeinsame Pressemitteilung – Bund der Energieverbraucher und VIK Verband der Industriellen Energie- und Kraftwirtschaft – Kleine und große Stromverbraucher rufen gemeinsam nach mehr Verlässlichkeit und Transparenz bei der Versorgungsqualität

Die deutschen Stromverbraucher fordern gemeinsam eine bessere Datenerfassung zur Stromversorgungsqualität. Der VIK, die Interessenvertretung industrieller und gewerblicher Energiekunden, und der Bund der Energieverbraucher, der die Energieinteressen der privaten Endkunden bündelt, bekräftigen gemeinsam diese Forderung gegenüber der Politik und der Bundesnetzagentur. „Stromqualität beginnt nicht erst bei Ausfällen länger als drei Minuten“, so Dr. Annette Loske, Hauptgeschäftsführerin des VIK, dessen Mitglieder auch bei Kurzunterbrechungen mit kostspieligen Produktionsausfällen rechnen müssen. „Versorger müssen zeitnah und transparent Stromausfälle melden. Nur so wird für Stromkunden nachvollziehbar, ob Stromausfälle überhaupt zuverlässig gemeldet werden“, so Dr. Aribert Peters, Vorsitzender des Bundes der Energieverbraucher.

Politik und Regulierung sind aufgefordert, gerade in Zeiten der Energiewende eine Statistik zur Versorgungsqualität zu erstellen, die aussagekräftiger ist als das, was wir bisher zur Verfügung haben. „Hohe Stromversorgungsqualität ist bei Anwendung immer sensiblerer elektronischer Steuerungen sowohl in modernen Haushalten als auch Unternehmen unverzichtbar. Umfassende und verlässliche Daten zur tatsächlichen Stromversorgungsqualität über die gesamte Bandbreite der möglichen Störungen, sind dafür die Voraussetzung“, so die gemeinsame Einschätzung von Dr. Annette Loske und Dr. Aribert Peters.