Konsequente Umsetzung aller Maßnahmen zur Bekämpfung des Coronavirus müssen im Fokus bleiben

Dr. Hans-Jürgen Witschke: Gleichwohl befassen wir uns bereits heute mit der Frage, wie die Unternehmen nach einer möglichen Lockerung der Maßnahmen wieder in einen geordneten Betrieb zurückfinden können.

Der VIK Verband der Industriellen Energie- und Kraftwirtschaft e.V. dankt im Namen seiner Mitglieder für die kurzfristigen Hilfsmaßnahmen zur Unterstützung der Wirtschaft. „Die Maßnahmen zur Eindämmung des Coronavirus haben die Wirtschaft abrupt und in dramatischer Weise getroffen. Viele Unternehmen befinden sich in einem existentiellen Krisenmodus. Wir begrüßen daher ausdrücklich die schnelle und unbürokratische Hilfe durch Bund, Länder und Gemeinden sowie durch die Behörden, die alle in diesen Tagen das nötige Augenmaß bewiesen haben“, betont Dr. Hans-Jürgen Witschke, Hauptgeschäftsführer des VIK.

Der VIK steht in regem Austausch mit den Ministerien und Behörden, um auf drängende Problemstellungen aus den Unternehmen hinzuweisen. Hierzu gehört zum Beispiel, dass die Gefahr droht, dass Meldefristen nicht eingehalten werden können, wenn die hierfür notwendigen Vor-Ort-Begehungen mit Dritten nicht mehr durchgeführt werden können. „Wir werden auch weiterhin, wo immer es geht, unterstützen, um notwendige Hilfen aufzuzeigen, zu konkretisieren und umzusetzen“, bekräftigt Dr. Hans-Jürgen Witschke. „Aktuell muss der Fokus darauf liegen, die Ausbreitung des Coronavirus mit der konsequenten Umsetzung der beschlossenen Maßnahmen zu bekämpfen. Gleichwohl befassen wir uns bereits heute mit der Frage, wie die Unternehmen nach einer möglichen Lockerung der Maßnahmen wieder in einen geordneten Betrieb zurückfinden können. Denn eines ist klar: Der Pfad zurück in die Normalität wird steiniger, je länger die Krise dauert.“

Der VIK wird auch diesen Prozess intensiv unterstützen und sich für praxisnahe Lösungen einsetzen. „Hierbei geht es jedoch nur um den Weg aus der Krise. Eine Diskussion über politische Prioritäten, die sich aus dieser Krise zwangsläufig ergeben wird, sollten wir zu gegebener Zeit führen“, stellt Dr. Hans-Jürgen Witschke klar.