VIK Jahrestagung: Technologien, Produkte, Prozesse – den Wandel gestalten

Industrie und Politik diskutieren zukunftsweisende Trends und Technologien für eine treibhausgasneutralen Gesellschaft und deren Auswirkungen auf den Wirtschaftsstandort Deutschland, u.a. mit
Oliver Wittke, Parlamentarischer Staatssekretär im Bundesministerium für Wirtschaft und Energie,
Jochen Flasbarth, Staatssekretär im Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit,
Dr. Thomas Zengerly, Shell Deutschland AG,
Michael Vassiliadis, IG BCE,
Michael Menhart, Munich Re,
Prof. Dr.-Ing. Manfred Fischedick, Wuppertal Institut,
Dr. Uwe Franke, World Energy Council

Aus unseren Mitgliedsunternehmen vertreten sind: Volker Backs, Hydro Aluminium Rolled Products GmbH, Dr. Hubertus Burkhart, Kabel Premium Pulp & Paper GmbH, Dr. Jens Reichel, ThyssenKrupp Steel Europe AG, Dr. Hans-Jürgen Witschke, Deutsche Bahn AG, Dr. Christoph Sievering, Covestro Deutschland AG, Dr. Dominik Heiß, MAN Energy Solutions SE

Berlin, 6. November 2018. Der VIK Verband der Industriellen Energie- und Kraftwirtschaft e.V. und seine Mitgliedsunternehmen diskutieren auf der heutigen VIK Jahrestagung mit Politik und Wissenschaft über zukunftsweisende Trends und Technologien für die treibhausgasneutrale Gesellschaft. „Die Industrie ist Wegbereiter für den Klimaschutz“, betonte Barbara Minderjahn, Hauptgeschäftsführerin des VIK e.V. „Viele Produkte der Industrie – zu denen Leichtbauteile für den Verkehrssektor ebenso gehören wie Dämmstoffe und Windräder – sind elementare Bausteine zur Erreichung der Klimaschutzziele. Sie wurden entwickelt, um in verschiedenen Lebensbereichen den Ausstoß von Treibhausgasen zu reduzieren und Ressourcen effizient einzusetzen. Für ihre Herstellung wird indes viel Energie benötigt, die derzeit noch einen hohen Ausstoß an CO2 begründet. Zusätzlich werden bei diversen industriellen Herstellungsverfahren Treibhausgase freigesetzt, die sogenannten Prozessemissionen. Um den CO2-Fußabdruck von Industrieprodukten, zu denen übrigens auch Dinge des täglichen Bedarfs wie Matratzen, Lebensmittel-Dosen und Druckerpapier gehören, zu verkleinern, arbeitet die Industrie kontinuierlich an neuen Verfahren und Prozessen. Im Fokus stehen dabei drei Strategien: Die Reduzierung von CO2 durch eine effizientere Nutzung von Energie und Ressourcen, die Vermeidung von CO2 durch völlig neue Produktionsverfahren und die Nutzung/Wiederverwertung von CO2 als Ressource.“

Unter dem Motto „Deutschlands Weg nach vorn: Technologien, Produkte, Prozesse – den Wandel gestalten“ werfen Unternehmer und Politik einen Blick in die Zukunft des Wirtschaftsstandortes Deutschland: Bleiben wir ein starker Produktionsstandort oder exportieren wir zukünftig deutlich mehr Technologien und Know-How? Wie sieht die Industrielandschaft von Morgen aus und mit welchen Strategien bleiben wir erfolgreich am Markt? Beleuchtet werden auch Fragen zur Versorgungssicherheit bei einem sich wandelnden Strommix und eine wettbewerbliche Ausrichtung des gesamten Energiesystems. Wir diskutieren über den Hoffnungsträger Wasserstoff als mögliche Lösung für die ungelösten Klimafragen in der Industrie. Weitere Themen sind der Umfang und die Finanzierung der Jahrhundertaufgabe, die Chancen und Hürden der Sektorkopplung sowie die Entwicklung des Rohstoffbedarfs. An vielen Punkten steht die Industrie noch vor großen Herausforderungen. Die VIK Jahrestagung bietet daher eine wichtige Plattform für einen Austausch zwischen Wirtschaft und Politik und um notwendige politische Rahmenbedingungen zu adressieren.